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Kaum ein Thema beschäftigt selbstständige EDEKA-Kaufleute so beständig wie der Personalmangel. Offene Stellen bleiben unbesetzt, Bewerbungen bleiben aus, und wer ein Team hat, kämpft darum, es zu halten. Die ehrliche Antwort vorweg: Dieser Artikel löst den Fachkräftemangel nicht. Den gibt es wirklich, und er lässt sich mit Software allein nicht beheben. Aber es gibt eine zweite, oft übersehene Frage, die genauso wichtig ist: Wie viel von der Zeit des vorhandenen Teams geht eigentlich durch vermeidbare Verwaltung verloren, statt für den Markt selbst zur Verfügung zu stehen?

Zwei verschiedene Probleme, die oft vermischt werden

Es lohnt sich, zwei Dinge sauber zu trennen. Das erste ist echter Personalmangel: zu wenige verfügbare Bewerberinnen und Bewerber am Arbeitsmarkt, ein strukturelles Problem des Einzelhandels insgesamt. Das zweite ist etwas ganz anderes: gebundene Kapazität. Ein Team, das eigentlich ausreichend groß wäre, aber einen erheblichen Teil seiner Zeit mit Aufgaben verbringt, die eigentlich nicht Kernarbeit sind. Wer nur auf das erste Problem schaut, übersieht oft, wie viel sich beim zweiten holen lässt, ganz ohne eine einzige neue Einstellung.

Eine Stunde am Telefon, um eine Krankmeldung zu vertreten. Tage, bis ein Arbeitsvertrag fertig ist. Wiederholte Rückfragen, weil eine Information nicht auffindbar war. Keines davon braucht mehr Personal, um es zu lösen, es braucht weniger Reibung.

Wo im Alltag tatsächlich Kapazität gebunden ist

Ausfallsuche

Eine Stunde Telefonieren pro Krankmeldung ist keine Seltenheit, Zeit, die eigentlich für den Markt gedacht war.

Doppelte Dateneingabe

Papierformular, dann nochmal digital für das Lohnbüro, mit entsprechendem Fehlerrisiko bei jedem Schritt.

Wissen, das nur eine Person hat

Fragen, die eigentlich längst beantwortet sind, aber im Moment der Frage nicht auffindbar sind.

Warum das gerade jetzt wichtiger wird

Je knapper Personal ist, desto teurer wird jede Stunde, die nicht für den eigentlichen Markt zur Verfügung steht. In einem gut besetzten Team fällt eine Stunde verlorene Zeit kaum auf. In einem knapp besetzten Team ist genau diese Stunde oft der Unterschied zwischen einem entspannten und einem stressigen Tag. Deshalb lohnt sich der Blick auf die Verwaltung gerade dann besonders, wenn Personal ohnehin knapp ist, nicht obwohl es knapp ist.

Was sich konkret verändern lässt

Genau an diesen Stellen setzt Markt mit System an: automatisierte Ausfallbündelung statt Stunden am Telefon, digitale Personalverwaltung statt doppelter Papierarbeit, eine Wissensdatenbank statt Fragen, die im Sand verlaufen. Keiner dieser Bausteine ersetzt eine Einstellung, aber jeder gibt dem vorhandenen Team Zeit zurück, die vorher in Verwaltung gebunden war.

Welcher Baustein für dein Team am meisten Zeit freimacht, lässt sich am besten im Gespräch klären.

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